Virtual Reality

Künstlich. Tauchen Sie in eine virtuelle Wirklichkeit ein.

Simuliert. Die künstliche Realität ist computergeneriert und besteht ausschließlich aus virtuellen Objekten.

Eintauchen. Mit Hilfe einer VR-Brille kann der User in die erfundene Wirklichkeit eintauchen.

Tauchen Sie ein in die künstliche Wirklichkeit. Erschaffen Sie Ihrem Kunden seine eigene virtuelle Welt. Wir helfen Ihnen dabei!

Virtual Reality spielt in einer vollständig virtuellen Welt. Sie wird computergeneriert erzeugt und erfindet eine künstliche Wirklichkeit. Diese virtuelle Welt besteht ausschließlich aus virtuellen Objekten. Diese Objekte existieren somit zwar physisch nicht, jedoch bestehen sie in ihrer Funktionalität in der simulierten Wirklichkeit. Für diese Technik braucht man eine VR-Brille. Mit ihr kann der User in die erfundene Realität eintauchen. Er kann zum Beispiel mit einem Raumschiff auf einen anderen Planeten reisen. Der maßstabsgetreue Rundgang im nächsten Bauvorhaben ist hiermit auch möglich. 

Eigentlich ist der Phantasie hier keinerlei Grenzen gesetzt. 

Die Immersion bildet das Kernelement von VR und AR. Diese Technologie erlaubt es den Usern in den Inhalt eintauchen zu können. Er verliert somit das Bewusstsein sich in einer künstlichen Realität zu befinden. Mit all seinen Sinnen lässt er sich auf die virtuelle Welt ein. 

Vergangenes und Zukünftiges begreifbar machen: AR+VR in Museen und bei Events

Immer mehr Unternehmen verwenden Virtual Reality und Augmented Reality. Aber nicht nur Firmen nutzen diese moderne Marketing Strategie. Zukünftig werden wahrscheinlich immer mehr Museen und Events ihre Darstellungen um computergenerierten Content erweitern. Es gibt bereits einige Beispiele die mit VR und AR arbeiten. Wenn Sie wissen möchten was man mit diesem Verfahren alles machen kann und wie dies aussehen könnte, lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr dazu. Im Verlauf dieses Artikels werden einige solcher Beispiele erläutert. Alles bezieht sich auf die Podcast Folge 51, von Kopfkino.ruhr. (Interner Link)

Museen, die diese Technik bereits verwenden

Das LWL Museum für Archäologie in Herne probiert sich daran, neben der normalen Ausstellung, den Besuchern auch einiges in Augmented Reality zu zeigen. Noch einmal zur Erinnerung: Übersetzt heißt der Begriff „Erweiterte Realität“. Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Bei dieser Technik wird die „echte“ Welt, die Realität in Videoform aufgenommen. Sie wird dann in einem weiteren Schritt um virtuelle Elemente ergänzt. Die Welt, so wie wir sie kennen, wird somit gefilmt und um kleine simulierte Gegenstände ergänzt. Es ist eine Kombination aus realen und virtuellen Objekten. 

Unter dem Schlagwort „Geister“ lässt das LWL Museum Personen aus dem Mittelalter erscheinen. Diese werden sichtbar, sobald ein Besucher mit seinem Handy zum jeweiligen Punkt geht, per AR. Sie können die Menschen aus dem 6.-15. Jahrhundert betrachten, ihre Gewänder begutachtet und hören wie sie gesprochen haben.

Stabilität in der Anwendung 

Gerade in einem Museum oder während eines Events ist es wichtig, dass die Anwendung (AR/VR) flüssig läuft. Die Frage die sich hier stellt: Braucht man dafür eine bestimmte App auf dem Handy? Die Antwort lautet ja, zunächst schon. Man kann allerdings heute schon über den Internet Browser AR anbieten. Der einzige Haken ist hier, dass nicht jedes kostengünstigere Handy das leistungsfähig umsetzen kann.

Diese Alternative wird in Zukunft besser ausgebaut sein. Preislich ist diese Lösung zur Zeit noch etwas kostenintensiver. Hier arbeiten viele Unternehmen oder auch Museen mit QR Codes. Dann kann über die Kamera automatisch der Browser geöffnet werden und die AR/VR Videos realisiert werden. Haben wir, die K3, auch schon häufig für Kunden gemacht. 

Es ist durchaus praktikabler AR und VR über den Internet Browser zu verwenden. So ist nicht jeder Besucher gezwungen eine App herunterzuladen, wenn er VR und AR erleben möchte. 360° Videos sind hier die häufigen Favoriten. 

Virtual Reality

Es gibt bereits Beispiele, wie das ganze Aussehen könnte. Die App „Apollo’s Moon Shot AR“ bietet eine spannende Lösung. Wenn man die App als Nutzer öffnet, öffnet sich automatisch die Kamera und an dem Ort an dem man sich gerade befindet und hin filmt, öffnet sich ein Portal. Mit Hilfe von diesem Portal gelangt man auf dem Mond und kann sich dort in Ruhe umschauen und herumlaufen. Solche Apps kann man für jedes Unternehmen programmieren, wenn man die kostenintensivere Alternative, mit dem Web-Browser, nicht in Anspruch nehmen möchte.

Gefährliche Kämpfe aus der Nähe

In Oslo befindet sich das Museum der Geschichte der Wikinger, „the Viking Planet“. Es ist ziemlich neu und aufgebaut wie ein Keller Areal. Zunächst stößt man auf eine Selfiestation vor einem Greenscreen. Hier kann man sich vor Wikingern ablichten lassen. Danach gelangt man zu einem 270° Kino. Sprich, man kann fast einmal um sich herum schauen und sehen wie die Wikinger damals gelebt haben. Hier werden natürlich auch typische Wikinger Situationen simuliert. Als nächstes etwas sehr spannendes. Eine Sammlung von 20 Personen in original Kluft als Hologramm. Die Gruppe läuft einem entgegen, sie sprechen und man denkt, sie stehen wirklich und wahrhaftig im gleichen Raum. 

In einem anderen Raum nimmt man auf einem Stuhl platz und setzt eine VR Brille auf. Nun wird man Teil von einem Überfall. Man sitzt virtuell in einem Boot und spürt den mäßigen Seegang, da sich die Stühle auf denen man sich befindet, bewegen. Es bietet eine gute Vermittlung von dem was sie früher in den kleinen Booten erlebt haben. Sehr realistisch.

Außerdem gibt es im ganzen Museum QR Codes, die man abscannen kann und sich auf vielen unterschiedlichen Sprachen Informationen vorlesen lassen kann. 

Auch bei Events finden VR und AR Platz

Ein schönes Beispiel hierfür ist die LBS Westdeutsche Sparkasse in Münster. Hier steht die Zentrale. Diese hatte 50 jähriges Bestehen und wollte deswegen in Szene setzen, was sich vorher an dem Platz befunden hatte, wo jetzt ihr Gebäude steht. Also wurde der alte Zoo von 1919 virtuell nachgebaut. Man bekommt von der LBS eine Cardboard Brille und über Hotspots kann man den Zoo schon zu 97% besuchen. 

Manche Tiere sind noch 2D animiert. Um das zu ändern und alle Tiere in 3D darstellen zu können, muss man diese volumetrisch animieren. Hierfür gibt es auch einen Markt. Die Tiere volumetrisch darstellen lassen zu können kostet allerdings etwas. 

Kurze Erklärung was volumetrisch bedeutet. Volumetrisch ist ein Objekt wenn es 3 dimensional gestaltet ist. Der Besucher kann es von allen Seiten betrachten. 

Bei einem Tier ist das natürlich sehr aufwendig. Das ganze Fell muss präzise animiert werden. Die LBS hat das gelöst indem sie erst einmal nur die Menschen volumetrisch dargestellt hat und nach und nach nun auch die Tiere nachgeholt werden. 

Nebeninformation: Es gibt 3 Videostudios, die das anbieten. Eines davon steht in Babelsberg. Die Jungs heißen Volucap und bietet einen sogenannten 3D Scan an. Mit ihnen haben auch wir bereits zusammengearbeitet.

Die ganze Welt verwendet VR/AR

In Israel gibt es die Holocaust Hologramm Gedenkstätte „Yad Vashem“. Da kann man mit Zeitzeugen des Holocaust über VR sprechen und Fragen stellen. Es wurden so viele Fragen in das Programm installiert, dass man als Besucher viele Antworten bekommt. Man vergisst irgendwann dass man mit einem Hologramm redet. Für die Vermittlung des Stoffes und das das Wissen nicht verloren geht, ist das unfassbar wichtig.

Auch wir haben bereits viel Erfahrung mit diesen Anwendungen

Die K3 hat für einen Kontaktlinsenhersteller ein 180° Video erstellt. Hier kann man sich einmal um 180° drehen und sich alles anschauen. Wenn man 90° nach rechts schaut, dann sieht man die Aufnahmen mit Kontaktlinsen und somit scharf. Wenn man aber 90° nach links guckt ist alles unscharf, da man hier keine virtuelle Kontaktlinse trägt. Das Beispiel Video finden Sie hier. 

Dieses Format bietet sich hervorragend für Unternehmen an, um dem Kunden schon einmal von dem Produkt überzeugen zu können. Der Kunde „spürt“ es am eigenen Leib.

Deutsche Variante des Themas: WDR AR 1933-45 App

Das WDR hat zusammen mit der Universität Düsseldorf an einer App gearbeitet, die Zeitzeugen des Holocaust zeigen. „Freundinnen von Anne Frank“ heißt hier ein Beispiel. 

Durch die App kann man per AR diese Zeitzeugen sitzend auf einem Stuhl ins Klassenzimmer holen. Also das was früher nur durch Klassenfahrt oder einem Buch möglich war, ist nun virtuell zugänglich.

App: display.land

Wenn man Lust hat selber ein bisschen mit 3d Aufnahmen rumzuspielen, dann sollte man sich die App „display.land“ herunterladen. Man fertigt eine Videoaufnahme von einem bestimmten Gegenstand an und diese wird dann in ein 3D Modell umgesetzt. Alles passiert in der Cloud. Die fertige Aufnahme kann man dann herunterladen und mit anderen Personen teilen.

VR= kostenintensiv?

Ist VR nicht sehr kostenintensiv?“ Das hören wir häufiger. Ja, allerdings gibt es auch kostengünstigere Alternativen. Wenn man beispielsweise mit VR Brillen arbeitet und über einen Vorschaumonitor die anderen daran Teil lässt, verringert das die Kosten erheblich. Wenn Sie hierzu mehr Fragen haben, schreiben Sie uns gerne eine Email oder rufen Sie uns einfach an. (Interner Link zu Kontakt) 

VR Sickness 

Einige Menschen haben mit Kopfschmerzen oder Übelkeit zu kämpfen, wenn sie VR verwenden. Diesem Effekt kann man entgegensteuern. Man sollte beispielsweise immer einen Barhocker dabei haben. Auf einer Messe auf der wir für einen Kunden seinen Stand mit VR ausgestattet haben, haben wir seine Besucher immer zunächst gebeten auf dem Hocker Platz zu nehmen. So konnten sie sich zwar noch um 360° drehen, aber hatten ein Gewissen Halt. Hier spielt das Gleichgewichtssinn eine große Rolle. 

Fazit

VR und AR werden in der heutigen digitalen Zeit immer wichtiger. Für Museen um weitere Inhalte teilen zu können und für Events, um beispielsweise den Messestand zu erweitern. Kostengünstige Alternativen gibt es bereits und diese werden in Zukunft auch noch weiter ausgebaut. 

Wenden Sie sich gerne an uns, wir beraten Sie!