eva_cutterin

Meine neue Blog-Praktikum Aufgabe: Erstelle ein geschnittenes Video für Instagram nur mit Hilfe von Apple „Hausprogrammen“, also Programmen und Zubehör, die jeder Besitzer von Apple-Geräten mitgeliefert bekommt.

Für diesen Selbstversuch bin ich besonders prädestiniert, da ich erst seit einem halben Jahr ein iPhone besitze, mein iPad zu Hause nur zum Stöbern und als Fernsehzeitung benutze und mein MacBook Air gerade mal 2 Wochen besitze.

Ich übe also noch und bin eher ein kleiner Apple-Neuling. Gerade deswegen finde ich es spannend zu zeigen, wie einfach es sein kann, mit ein bisschen Spielerei und Übung, ein kleines Video für Instagram hinzubekommen.

Dennoch wäre es mir ohne die Hilfe von Gerhard Schröder, der mir zwischendurch immer wieder über die Schulter geschaut hat und mit wertvolle Tipps gegeben hat, nicht möglich gewesen, so schnell ein eigenes Video zu erstellen. Dies liegt nicht an der Komplexität, sondern an den für mich neuen Programmen und dem fehlenden Wissen über deren Funktionen und Möglichkeiten.

So habe ich für mich persönlich quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ein kleines Video gedreht und meinen Umgang mit Apple-Software verfeinert. Bei beidem habe ich viel gelernt.

Vorüberlegungen

Zunächst einmal habe ich mir überlegt, welche Geschichte ich in 15 Sekunden erzählen möchte und habe mir dazu Stichpunkte gemacht:

  • Aufnahme draußen vor dem Stellwerkturm
  • Aufnahme am Arbeitsplatz
  • Bildschirmaufnahme (n)

Erste Schritte

Dann konnte es auch schon losgehen. Ich filmte mit meinem Handy im Querformat zunächst den Stellwerkturm von außen und dann meinen Arbeitsplatz im Büro.

Hierbei musste ich bedenken, dass Instagram-Videos in einer anderen Größe dargestellt werden, als man sie mit dem iPhone gefilmt hat und es durchaus sein kann, dass die Ränder des Videos abgeschnitten werden, weswegen man versuchen sollte, das zu filmende Objekte –wie hier den Turm– möglichst mittig aufzunehmen. Als nächstes übertrug ich die die Kurzvideos vom Handy auf mein MacBook und legte in iMovie ein neues Projekt an.

Als Startbild wählte ich jedoch ein Foto vom Turm, welches ich in Keynote einfügte, dort mit „Videos für Instagram“ beschriftete und dann im iMovie-Projekt als Startbild wählte. Hieran schlossen sich die gefilmten Szenen des Turmes und des Arbeitsplatzes an, welche ich entsprechend kürzte.

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In Keynote beschriftetes Start-Bild des Videos

Bildschirmaufnahme

Während dieser ersten Arbeitsschritte filmte ich das was ich tat, mit der Bildschirmaufnahme-Funktion des QuickTime Players.

Diese Aufnahme fügte ich genauso wie die Kurzfilme zuvor in das iMovie Projekt, hängte sie als dritten Abschnitt an den Film an und kürzte auch diesen entsprechend.

Bildschirmfoto 2014-09-26 um 11.19.54

Tonaufnahme

Unter iMovie findet man unter „Fenster“ auch die Option „Voiceover aufnehmen“. Dies war für mich der lustigste Teil der Bearbeitung, weil ich noch nie Text eingesprochen habe.

Technische Schwierigkeiten hatte ich keine, da ich auch diese Funktion verhältnismäßig selbsterklärend fand. Allerdings ist es gar nicht so einfach, einen Text passend zu einem so kurzen Video einzusprechen.

Bildschirmfoto 2014-09-26 um 11.07.47

Bildschirmfoto der Tonaufnahme

Auch hier hatte ich mir vorher grob überlegt, was ich sagen möchte, damit keine „Äh´s“ und „Ähm´s“ wertvolle Sekunden füllen. Dennoch lies es sich nicht vermeiden, die Aufnahme ein paar Mal zu wiederholen, da ich entweder zu lange gesprochen habe, mich versprochen habe, oder der Text zu lang war.

Grundsätzlich besteht auch bei „Voiceover“ die Möglichkeit die Aufnahme zu schneiden, aber bei derartig kurzen Sprechtexten ohne Gesprächspausen macht dies keinen Sinn.

Letztlich habe ich von der Tonaufnahme einen Screenshot gemacht und diesen als viertes Element  an das Videoprojekt angehängt.

Fazit

Ich gebe zu, dass ich doch einen Moment gebraucht habe, um tatsächlich ein fertiges kleines Video einschließlich Startbild, Bildschirmaufnahmen, Videomaterial, Ton und Screenshot zu erstellen und zu schneiden.

Das Ergebnis wird am Ende auch wohl nie prämiert, aber es war ein erster Versuch, hat geklappt und am Ende richtig viel Spaß gemacht.

Hier macht wohl nur Übung den Meister 😉

Ergänzung von Gerhard Schröder:

Das iPhone filmt im Format 1920×1080 Pixel, doch für Instagram reicht eine Auflösung von 640×640 Pixel. Eine nützliche App für die Video-Bearbeitung direkt via iPhone ist Squaready, doch ich schlug Eva den Weg über ihr neues Macbook vor. Den Upload führe ich selbst wie in diesem Beitrag beschrieben via Dropbox vor. Hilfreich finde ich für den Videoschnitt via iMovie eine von Mike erstellte Maske, die mir die nicht verwendeten Bereiche des Videos anzeigt. Mit ein paar Kniffen (2. Ebene und das Video Bild-in-Bild) kann man auch einen Ausschnitt des Videos umpositionieren. Für die Konzeption unserer eigenen Instagram-Video-Reihe entwickelten wir ausgehend vom Corporate-Design eine Reihe an Elementen, die vielen aus der Youtube-Welt geläufig sind: Titelgrafik, Bauchbinden und Outro-Grafik.