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Für Social Media bin ich (doch) nicht zu alt. Nein ich bin kein Digital Native und habe es trotzdem geschafft. Lest selbst.

Inside: ich bin 42 Jahre alt, meine Themen sind Reisen, Yoga, Lesen, Sprachen, Geschichte, Hunde, Reisen mit Hunden, Kochen, Backen. Sie können sich schlecht Namen und Gesichter merken? Ich bin die mit der roten Tasche. Mich findet man bei Facebook, Google+, Twitter und Xing.

Mehr als Tee kochen

Der Wasserkocher produziert gerade zum 3. Mal Teewasser. Jetzt habe ich schon erfolgreich meine TO DO-Liste abgearbeitet:

  1. In WordPress Plug-Ins eingepflegt und aktiviert
  2. Fotos für Twitter Accounts optimiert und angepasst
  3. Facebook Werbekampagne gebucht
  4. Blog-Beitrag korrigiert und formatiert
  5. Webinar gebucht
  6. Google Business Page erstellt

Jetzt ist der erste eigene Blog-Beitrag dran. Sollte ja eigentlich locker von der Hand gehen. Uff Glück gehabt, Papa klingelt an der Tür für den morgendlichen, ritualisierten Espresso.

Kurzer Rückblick

Schreibblockade? Nee eigentlich nicht, fühle mich nur an meine Social Media Anfänge als Seepferdchen erinnert. Warum? Es ist doch etwas anderes, Blog-Inhalte zu korrigieren und in Form zu bringen als selber einen Beitrag zu schreiben. Und nun darf ich, Andrea Frenkel, als Blog-Autor-Seepferdchen ins Wasser springen. Häh – wieso Seepferdchen? Was hat dieses Schwimmabzeichen mit meinem 1. Blog-Beitrag zu tun?

Letztes Jahr im April habe ich die Prüfung zum Social Media Manager (IHK) beim Dozenten Gerhard Schröder, hauptberuflich Geschäftsführer der KreativeKK aus Essen, bestanden. Die Idee hinter dieser Weiterbildung war anfangs für mich – entweder ich schaffe den Einstieg ins Thema Social Media oder ich werde dieser Entwicklung ewig hinterherrennen. So wie ich als Jahrgang 1973 immer schon hinterhergerannt bin – nein ich bin kein Digital Native… an vielen langen Abenden habe ich mir einiges selbst beigebracht und immer mit Excel, PowerPoint, Outlook „rumgefrickelt“.. Jaja ich höre schon auf. Zuvor hatte ich im Bekannten- und Freundeskreis rumgefragt, hat natürlich jeder alles Facebook, Twitter, etc., aber nach 1 -3 konkreten Fragen, kam mir eher gefährliches Halbwissen, als absolutes Know-how entgegen.

Gerhard Schröder hat die Absolventen im Social Media Seminar mit den Worten verabschiedet „nun habt ihr alle euer Seepferdchen abgelegt – aber bleibt dran – Learning by doing – der Spruch ist längst nicht abgedroschen“. Seitdem finde ich den Vergleich klasse. Denn der gesamte interessante Social Media Bereich ist für mich vergleichbar mit einem grossem Schwimmbecken:

  • es gibt Anfänger, Geübte, Profis (Rettungsschwimmer) und Leistungssportler…
  • wir können im Wasser schwimmen, joggen, cyclen, tauchen…
  • wir können in unterschiedlichen Stilen schwimmen: Brust, Kraul, Rücken, Schmetterling…

Und ich bin der Meinung, dass Social Media mindestens genauso viele unterschiedliche Segmente bietet und immer weiter eröffnet, um dort aktiv zu sein.

Die nächsten Trainingseinheiten

Der Faden zu Gerhard Schröder ist nicht abgerissen: ich habe unterschiedliche Veranstaltungen, Vorträge von Gerd und Fachmessen mit ihm besucht, um fitter zu werden. Im September 2014 wurde eine Produkteinführung mit Gerd & Co. realisiert (kurzer Seitenwechsel von Dozent – Absolvent zu Kunde – Berater) und weitere spannende Projekte, zusammen mit meinem Mann Olli (oliverfrenkel.com) sind in Arbeit. Viele Erfahrungen habe ich seitdem mit folgenden Projekten gesammelt:

  1. james-der-digatale-analyst.de (Facebook, Google+)
  2. YO – muss ich haben (Facebook, Pinterest)
  3. oliverfrenkel.com
  4. kluthevertrieb-frenkel.de
  5. ff-chemie.de

Meine persönliche Medaille habe ich erreicht, wenn mir kleine und mittelständische Unternehmen das Vertrauen schenken, sie in diesem Social Media Schwimmbecken zu trainieren. Jetzt freue ich mich auf „my next level“: einem ersten Praktikumstag bei dem super tollen Team der KreativeKK. Wieso?

Erfahrt mehr im nächsten Blog-Beitrag: „Podcasts für Einsteiger“.