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Ein neues Jahr, ein neuer Job – ein neuer Blog-Eintrag! Um mich kurz vorzustellen: Mein Name ist Thomas Schupp, ich stamme vom schönen Bodensee und bin zum Studium in das Ruhrgebiet migriert. Ich bin also, würde man in meiner Heimat sagen, ein „Neigschmeckter“, ein Zugezogener. Dass diese Gegend, Land und Leute hier einen ganz eigenen Charme haben, das durfte ich in den vergangenen 5 Jahren am eigenen Leib erfahren. Bilanz: Mit Fußballwahn, Currywurst, wildfremde-Menschen-duzen, Trinkhallen und Industriekultur kann ich mich gut arrangieren. Inzwischen bin ich also auch ein Hängengebliebener, soll heißen: Mir gefällt es hier!

No sex, no drugs – but videotape

Zu meinem Werdegang: Schon seit früher Kindheit immer eine Couchkartoffel gewesen, dementsprechend geprägt von allem, was man von einer Couch aus so machen kann: Fernsehen, Filme gucken, Internet, Video. Der wachsende Wunsch mal selbst eine Kamera in die Hand zu nehmen führte schließlich zu einem Praktikum, das mir sowohl mit der Produktion von Werbe/PR-Videos, als auch mit dem Tingeln durch diverse Diskos, bewaffnet mit einem DV-Camcorder, den Produktionsalltag in verschiedenen Formen näher brachte.

Augen zu und durch

Dies führte sodann über Umwege dazu ein Studium zu beginnen, „Journalismus & PR“ an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Texten, Konzipieren, dann endlich erste Gehversuche im Bereich Videojournalismus, Schnuppern an allen Aspekten der Videoproduktion und immer weiter vertiefte sich dabei der Wunsch, in dieser Branche einen Fuß in die Türe zu klemmen, Menschen und Betriebe zu entdecken, bei denen es die Möglichkeit gibt, etwas zu lernen und zu gestalten.

Von einem der auszog das Filmen zu lernen

So gab es während des Studiums auch die Möglichkeit, ein lokales Nachrichtenmagazin zu produzieren und mehrere kleine Imagefilmchen. Nun also durch Fußgängerzonen im Ruhrgebiet anstatt durch Diskos im Ländle tingeln. Ganz nebenbei lernte ich dabei auch eine Kommilitonin, inzwischen langjährige, gute Freundin und nun also sogar Arbeitskollegin Jenny Janson kennen. Bild, Ton, Schnitt, alles was es hinter der Kamera und nach dem Dreh zu tun gibt, das interessiert mich also „damals wie heute“.

Immer wenn sich die Chance ergab, etwas zumindest artverwandtes zu tun, klemmte ich meinen inzwischen schon leicht angequetschten Fuß auch in diese und jene Türe, zuletzt bei einer bisher noch unveröffentlichten Produktion für die DORTMUNDtourismus GmbH, was als Einwohner von Gelsenkirchen zweifelsfrei sowohl meine Furchtlosigkeit, als auch meine Skrupellosigkeit unter Beweis stellt.

Nun bin ich also auch hier angekommen, in einem Team in dem es gewiss viel zu lernen, hoffentlich auch viel beizutragen und zu gestalten gibt. Bein einigen Produktionen hatte ich bereits die Möglichkeit mitzuwirken, also blicke ich gespannt auf das kommende Jahr und parke hier nun meinen Quetschefuß unter dem Dach der KreativeKK. Glückauf!