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Wieso “edition social“?

Es gibt viele eBooks zu Fachthemen. Häufig sind es 1:1 Umsetzungen von gedruckten Werken. Doch gerade, wenn es um Software geht, und dazu zählen auch Social Networks, sind die Bücher schnell überaltert. Sie bedürfen eigentlich eines regelmäßigen Updates. Schneller als eine neue Ausgabe pro Jahr. Dies ist keine Neuigkeit.

Dann noch… Warum müssen „Bücher“ immer ein paar hundert Seiten haben? Wenn ein Buch die wichtigen Fakten auf 50 oder 100- Seiten zusammenfasst, könnte man auf das „Seiten-Schinden“ verzichten. Könnte man nicht eher kleine „eBook-Hefte“ zu jeweils aktuellen Themen verfassen?

Außerdem: Braucht es einen „Fach-Verlag“, wenn die Autoren anerkannte Spezialisten zu einem Thema sind, oder eher einen Dienstleister für technische und kaufmännische Aufgabenbereiche?

Die eBook-Rahmenbedingungen

Es sollen eher kleine eBooks sein, keine „500-Seiten-Schinken“. Der Update-Problematik soll die eBook-Reihe mit einem verlinkten Kapitel „Errata“ (PDF-Download) Rechnung tragen.

Weitere Stichworte: Format ist (zur Zeit) ePub-only. Verkauf via Amazon und itunes. Wiederkennung durch die Covergrafiken. Kleinster, gemeinsamer Nenner ist der Kindle Paperwhite. Das hat natürlich Auswirkungen auf das Design.

Die ersten Autoren der „Edition Social“

  • Annette Schwindt:  Als eine der führenden Bloggerinnen und Beraterin in Sachen Kommunikation und Social Web hat sie bereits einen Bestseller über Facebook und ein Google+- Buch geschrieben. Sie wird mit mir zusammen ein eBook zum Thema „Instagram“ verfassen.
  • Christian Müller: Der Fach-Blogger (Karrierebibel und MobileGeeks) wird zu unserem gemeinsamen Workshop-Thema „Mobile Video“ ein eBook schreiben, das ebenfalls in der „edition social“ erscheint.
  • Anja Beckmann: Die Reise-Bloggerin wird ein eBook zum Thema „Blogger-Relations“ nach dem Jahreswechsel veröffentlichen.
  • Kerstin Hoffmann: „PR-Doktor“ Hoffmann hat ebenfalls für 2015 zugesagt. Mehr dazu in einem späteren Blog-Post.

[white_box]TLDR: Die Vorgeschichte der „Edition Social“: Wie aus einem gefrusteten eBook-Leser ein „eBook-Verleger“ wurde. Und warum dies auch nur ein kleiner Zwischenschritt in unser aller Lesewelt ist. 

Vom Leser zum Blogger…

Als ich 2010 mein iPad kaufte, war mir nur im Ansatz klar, welche Veränderung meines Mediennutzungsverhaltens dies nach sich ziehen würde. Mit Padlive.de und meiner Gast-Blogger-Tätigkeit 2011 und 2012 für die Frankfurter Buchmesse wechselte ich vom stillen eBook-Buchleser zum Blogger – zum „Beschreiber der Veränderung“.

Doch ich wollte nicht nur beschreiben: Ich sah Probleme, suchte direkt nach Lösungen. Ging Fragestellungen nach wie Wie bekommt man LEGAL eBooks mit Adobe-DRM auf das iPad? Irgendwann ging ich für mich noch einen Schritt weiter und machte mir weitere Gedanken: Wenn Buch-Autoren App-Entwickler wären. Dann plante ich einen eBook-Laden-To-Go als Plakatwand in einer Gaststätte. Diese Idee legte ich dann auf Eis.

Aber: Es gab neue Probleme… und wieder Lösungsansätze.

…zum eBook-Produzenten…

Vor knapp zwei Jahren produzierten wir als Unternehmen im Auftrag des Verlags Klett Kotta für den Film „Der Hobbit“ fünf interaktive eBooks für das iPad und vier Fassungen für den Amazon Kindle Fire. Dies war der Auftakt für eine Reihe an weiteren eBook-Projekten für Kunden aus der Industrie. Keine eBooks für einen regulären eBook-Store, aber interessante Projekte.

Der-Hobbit-iBook-Author-eBooks-Kreative-KommunikationsKonzepte

Zwischenzeitlich entstand eine Ausgabe des Wearable-Tech-Blogs & -Magazins WEwearSMARTwear (PDF-Download, 6 MB), ebenfalls mit iBook Author für das iPad.

Nach einer Weile eBook-Pause erhielten wir vor einigen Monaten von Heike Scholz den Auftrag zum Relaunch der Mobile-Zeitgeist-Dossiers (Mobile Couponing und Mobile Payment) für Print, PDF und ePub. In dem Rahmen betreut Heike Scholz selbst die Vermarktungsplattformen Amazon, itunes und Co.

Außerdem haben wir gerade ein sehr interessantes eBook-Projekt abgeschlossen: Die kommenden Tage. Mehr dazu in meinem Gast-Beitrag: Neues zum eBook #dktage auf der Buchmesse #fbm14.

…zum Verleger

Nun gehe ich (die Firma) wieder einen Schritt weiter. In eine andere Richtung, hin zum „Verlag“. Nach den Erfahrungen mit einer eBook-Rezension (Youtube-Marketing) war klar, dass dies nicht das „Ende der Fahnenstange“ sein kann. Sicher wird auch dieser Anlauf nur einen Zwischenschritt zu einem diffusen Idealbild beschreiben, aber ich fange jetzt einfach an.

Frei nach Richard Gutjahr: „Einfach machen!“[/white_box]