iPhone-Reporter Holger Steffens: Der Tramper

Holger Steffens braucht für ein Projekt Hilfe. Die hat er von KreativeKK erhalten. Das WIE beschreibt der TRAMPER Holger Steffens in den folgenden Zeilen. Voraus ging eine gemeinsame Vorbereitung um aus einem klassischen Reporter mit Kamera und Laptop einen iPhone-Reporter zu machen:

Man hat es nicht immer leicht heutzutage. Als freier Reporter. Wer seine Storys verkaufen will, muss entweder gute finden, an die Redaktionen nicht herankommen oder sie mitunter selbst kreieren.

Genau das tue ich seit einigen Jahren. Als „Der Tramper“. Inhalt der Tramperserie: Auf möglichst ungewöhnliche Art per Anhalter durchs Land fahren – mit Schiffen, auf Motorrädern, mit einem Pferdesulky ohne Pferd, im ÖPNV, mit einer Ape und zu guter Letzt sogar mit einem Tandem durchs Ruhrgebiet.

Die Herausforderung: Unterwegs den aktuellen Status posten, einen eigens eingerichteten Ticker für interessierte Redaktionen bedienen und natürlich auch Fotos liefern.

Mein Problem: Ich habe unterwegs kaum Zeit, an eine Begleitung durch einen Fotografen ist meist nicht zu denken. Kostet bei Reisdauern bis zu zwei Wochen einfach zu viel und vor allem: Wohin mit ihm? Meist bleibt unterwegs kein Platz für einen Fotografen, der zudem meine unbedingt notwendige Flexibilität einschränkt.

Die Lösung kam vor einiger Zeit durch Gerhard Schröder: Die Vorbereitungen und das Einstimmen der Medien laufen über mich, die mediale Bespielung des Tickers und vor allem der Social Media Kanäle läuft über KreativeKK als Backoffice.

Und so funktioniert es: Alle notwendigen Infos (Texte, Bilder, Filme) laufen im BackOffice ein, werden dort für die verschiedenen Formate aufbereitet und auf den Verteiler gelegt bzw. online gestellt. Eine unglaubliche Zeitersparnis unterwegs.

Bei der letzten Reise (Tandem-Tramper) war es soweit: Ich bin – geschuldet der Tatsache, dass ich ohnehin „nur“ Reportagebilder unterwegs mache – statt mit schwerer und sperriger Kameraausrüstung nur mit einem iPhone 4s gestartet.

  • Die Auflösung der Fotos: Für Printprodukte ausreichend, für Internet sowieso.
  • Der Nachteil: Das iPhone kann einfach weitaus weniger als eine Spiegelreflexkamera.
  • Der Vorteil: Handy raus, Foto machen, Handy wieder in die Tasche.

Bilanz: Schnellschüsse. Jede Menge. Man muss einfach mehr Bilder machen, später selektieren, eventuell nachbearbeiten. Doch die Vorteile der Gewichtsersparnis und des unproblematischen Handling haben sich bewährt. Selbst bei einer umfangreichen Reportage bekommt man selten mehr als 10 bis 15 Fotos unter. Und dafür reicht das iPhone allemal aus. Von den rund 400 Fotos, die unterwegs entstanden sind, können mehr als 70 durchaus als printfähig gelten. Also mehr als genug. Sicher: Ohne ein Auge fürs Motiv geht gar nichts.

http://www.youtube.com/watch?v=AUhUXEKA1Qk

Doch die Möglichkeiten der iPhone Kamera und auch der synchronen Kommunikation mehrerer Geräte haben überzeugt.

Bei der nächsten Tramper-Reise wird komplett auf Apfel umgestellt. iPhone (ein synchronisiertes als Reserve) und iPad werden in Zukunft die technische Kommunikationseinheit stellen. Und das aus gutem Grund: Es funktioniert einwandfrei. Und spart jede Menge Platz. Und genau den werd ich bei nächsten Reise kaum haben.

Unsere gemeinsame Aktion schaffte es u.a. in den WDR. Da freuen sich sie Sponsoren hasebikes.com und ruhr-tourismus.de.